ARCHIV Veranstaltungen des ZPSA
2010
Masterfeier 2010
Die jährliche Masterfeier 2010 findet am 19. November ab 18 h in der Aula der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin statt. Das genaue Programm finden Sie hier.
Alumnitag 2010 am 13.03.2010
Frau Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi wurde im Rahmen des Alumnitags 2010 feierlich aus dem Amt der Studiengangsleitung des „Master of Social Work Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession“ verabschiedet. Der Masterstudiengang war maßgeblich von Prof. Staub-Bernasconi entwickelt und als Kooperationsstudiengang mit verschiedenen Hochschulen und Universitäten konzipiert worden. Seit der Einführung des Studiengangs im Jahr 2002 wurde er von Prof. Staub-Bernasconi geleitet. Die Aufgabe der Studiengangsleitung wird nachfolgend von Frau Dr. Nivedita Prasad übernommen.Etwa 120 TeilnehmerInnen fanden sich zu Ehren von Frau Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi zum Tag ihrer Feier ein, darunter Personen aus Wissenschaft und Hochschullandschaft, sowohl aus dem In- als auch Ausland, die die Feier durch Redebeiträge, Diskussionen und Videobotschaften bereicherten.

Silvia Staub-Bernasconi
WENN ES DIESEN STUDIENGANG NICHT GÄBE MAN MÜSSTE IHN ERFINDEN!*
EINE FEIER FÜR FRAU PROF. DR. SILVIA STAUB-BERNASCONI
*zusammenfassende Würdigung am Tag der Vorortbegehung der Gutachterkommission für die Reakkreditierung
13. 3. 2010
In der Aula der Katholischen Hochschule für Sozialwesen | Berlin
ZPSA e.V. | Zentrum für Postgraduale Studien Sozialer Arbeit
Köpenicker Allee 38-57 | D-10318 Berlin
Tel. +40 (0)30-501010- 47 | info@zpsa.de
PROGRAMM
Ab 9.30 Uhr | Ankommen bei Kaffee und Tee
10 Uhr | Begrüßung Dr. Nivedita Prasad, Zentrum für postgraduale Studien Sozialer Arbeit, Berlin | Prof. Dr. Christine Labonte-Roset, Alice Salomon Hochschule, Berlin | Prof. Dr. Angelika Thol-Hauke, Evangelische Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Berlin | Prof. Monika Treber, Katholische Hochschule für Sozialwesen, Berlin
10.30 12.30 Uhr | Ausgewählte Themen von Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi und des Studiengangs "Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession" | Prof. Dr. K. Peter Fritzsche, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg: "Von den Bedürfnissen zu den Menschenrechten" | Natascha Waskiewicz, Sozialarbeiterin, MSW und Rechtsanwältin, Würzburg: "(Biopsycho) Soziale Bedürfnisse im Recht?!" | Prof. Dr. Darja Zavirsek, Universität Ljubljana "Silvia Staub-Bernasconis Werk im internationalem Licht" | Prof. Dr. Ueli Mäder, Universität Basel (ein Beitrag per Film) "Von Jane Addams zu Silvia Staub-Bernasconi"
Moderation | Prof. Monika Treber, Katholische Hochschule für Sozialwesen
12.30 13.30 Uhr | Mittagspause mit Imbiss
13.3015.30 Uhr | Zur Entstehung und Etablierung des Studiengangs "Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession"
Prof. Dr. Marianne Meinhold: aus der Sicht der unterstützenden Hochschulen | Anne Thiemann: aus der Sicht einer ehemaligen Studierenden | Nina Schroeder: aus der Sicht einer derzeitigen Studierenden | Prof. Dr. Birgit Rommelspacher: aus der Sicht einer Lehrenden | Dr. Claudia Lohrenscheit: "Für die Menschenrechte streiten der Studiengang in der Praxis"
Moderation | Prof. Dr. Brigitte Wießmeier, Evangelische Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Berlin
15.30 Uhr | Kaffeepause
16 17 Uhr | Openspace
Moderation | Frau Regula Corsten M.A., Beraterin für Arbeitsorganisation und Projektmanagerin
Zeit für Rede oder sonstige Beiträge von Studierenden, Lehrenden, KollegInnen oder anderen
17 18 Uhr | Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi: "Jane Addams, Chicago und die Folgen"
Ausklang
Silvia Staub-Bernasconi erhielt im Juni den International Katherine Kendal Award 2010 in Hongkong (siehe Meldungen).
2009
Masterfeier 2009
Ort: Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin-Karlshorst, Köpenicker Allee 39-57, Berlin, Hörsaal Raum 209
Ihre Anmeldung erbitten wir bis zum 13. November 2008 an das Zentrum für Postgraduale Studien Sozialer Arbeit, Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin, Tel. +49 30 50 10 10 47 oder an zpsa@khsb-berlin.de
Programm
Grusswort von Frau Prof. Dr. Treber, Rektorin der KHSB;
Grusswort von Frau Prof. Dr. Labonté-Roset, Rektorin ASFH
Grusswort von Frau Prof. Dr. Thol-Hauke, Rektorin EFB
Vorträge:
- Prof. Dr. Darja Zavirsek, Faculty of Social Work, University of Ljubljana, Chair of the „International Doctoral Studies in Social Work“-Programme (INDOSOW): THE GENDERED DEVELOPMENT OF SOCIAL WORK EDUCATIONUNDER STATE SOCIALISM IN SLOVENIA
- Dr. Nivedita Prasad, Ban Ying Koordinations- und Beratungsstelle gegen Menschenhandel: Gewalt gegen Migrantinnen als Legitimation für menschenrechtswidrige Forderungen von NGOS
- Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi: „Worte sind schön, aber Hühner legen Eier“ (Afrikanisches Sprichwort). Ein kurzer Rückblick auf fünf Masterstudiengänge
Vollständiges Programm und Einladung als PDF
Seminare 2009
- Barbara Lochbihler, Generalsekretärin Amnesty International Deutschland, blickt zurück auf ihre 10jährige Tätigkeit Erfolge und Misserfolge
26. und Samstag, 27. Juni 2009
Barbara Lochbihler hat im Jahr 2002 den ersten Masterstudiengang „Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession“ mit einer engagierten Rede eröffnet. Nach 10jähriger Tätigkeit als Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland hat sie sich entschieden, bei den Grünen für das Europäische Parlament zu kandidieren.
Sie war freundlicherweise bereit, dem Studiengang, d.h. seinen ehemaligen wie jetzigen AbsolventInnen ein „Abschiedsgeschenk“ in Form eines zweitägigen Seminars über ihre Tätigkeit zu machen. Eingeladen sind selbstverständlich alle weiteren, am Thema Interessierten. Sie wird das Seminar aus der Perspektive der Sozialen Arbeit und den Sozialrechte gestalten und damit ein zentrales Menschenrechtsthema der Sozialen Arbeit aufgreifen.
Inhalte des Seminars
- Nationale und internationale Berichte zu Menschenrechtsproblemen in Deutschland Informationen und praktische Erfahrungen
- Menschenwürde, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte und ihre praktische Umsetzung
- Diskussion zum Wissensstand über die Menschenrechte in den Berufsfeldern der Sozialen Arbeit
- Der Empowerment-Ansatz in der Sozialen Arbeit und seine Tauglichkeit für die Um- und Durchsetzung der Menschenrechte
Nebst Informationsvermittlung geht es um vertiefende Diskussionen über die Rolle der Sozialen Arbeit und diejenigen Faktoren, welche eine Menschenrechtsorientierung fördern oder behindern.
Ort: c/o Kath. Hochschule für Sozialwesen Berlin, Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin
Teilnahmekosten: 100 Euro für VollzahlerInnen, 50 Euro für ZPSA-Studierende und Studierende anderer Hochschulen, Erwerbslose
Anmeldefrist: 20. Juni 2009
- Soziale Gerechtigkeit In Organisationen
28. Juni 2009
Der Diskurs über soziale Gerechtigkeit obliegt gemäss Alltagsverständnis in der Regel der Politik oder den Sozialpartnern, ist also etwas, das sich ausserhalb des Sozialwesens und der Sozialen Arbeit abspielt und entschieden wird. Entsprechend werden die politisch ausgehandelten Ergebnisse dieses Diskurses als Rahmenbedingung der Sozialen Arbeit betrachtet, die von ihr kaum veränderbar sind. Interessant ist nun, dass sich in Gesellschaften mit politischen Regimes, die den Neoliberalismus relativ ungebrochen in fast allen gesellschaftlichen Bereichen durchgesetzt haben, die Auseinandersetzung über soziale Gerechtigkeit in die Organisationen, insbesondere in die Wirtschaftsorganisationen verlagert hat und mit Fragen der Arbeitszufriedenheit in Beziehung gebracht wird. Darüber gibt es interessante Forschung und zwar u.a. zu folgenden Fragestellungen:
- Wie lässt sich (Un)Gerechtigkeit in sozialen Organisationen definieren?
- Welche Folgen hat eine (fehlende) organisationelle Gerechtigkeitspolitik für die Arbeitsmotivation und -zufriedenheit der MitarbeiterInnen?
- Was sind die Reaktionen von MitarbeiterInnen auf soziale Ungerechtigkeit? Was sind unwirksame, was wirksame Vorgehensweisen zur Veränderung der Gerechtigkeitspolitiken in einer Organisation?
Inhalte
- Ein kurzer Blick in die Theoriegeschichte der Sozialen Arbeit: die Gerechtigkeitskonzeption von Jane Addams in ihrem Buch „Democracy and Social Ethics“ (1907)
- Dimensionen sozialer Gerechtigkeit in Organisationen ein theoretischer Bezugsrahmen (Jutta Heiderich)
- Organisationelle Gerechtigkeitspolitik von unten: Wirksamer und unwirksamer Protest Empowerment in Organisationen
- Organisationelle Gerechtigkeitspolitik von oben
Seminarverantwortliche: Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi, Studiengangsleiterin Master of Social Work des Zentrums für Postgraduale Studien Sozialer Arbeit Berlin
Jutta Heiderich, Mag. Erziehungswissenschaft/Sozialpädagogik, Technische Universität Berlin
Zeit: Sonntag, 28. Juni 2009 von 9.30 bis 17.30 Uhr (bitte Picnic mitnehmen, da die Mensa Sonntags geschlossen ist!)
Ort: c/o Kath. Hochschule für Sozialwesen Berlin, Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin
2007
Die Themen der Seminare 2007 Jahr waren:
Holocaust und Menschenrechte Veränderungen der Holocaustdebatte und Gedächtniskultur![]()
Spezielle Handlungstheorien/ Methoden Sozialer Arbeit auf der Grundlage des Systemischen Paradigmas
International Social Work and Human Rights
Kinder- und Jugendrechte sind Menschenrechte Soziale Arbeit und Kinderrechtspolitik![]()
Theorien Sozialer Gerechtigkeit und die Idee Sozialer Menschenrechte ![]()
Systemische Theorie(n) Sozialer Arbeit![]()
Internationale Arbeit aus der Perspektive Sozialer Arbeit![]()
Menschenrechte im Zusammenhang mit Diskriminierungsverboten und ihre Bedeutung für die Soziale Arbeit![]()
