Lehrende
Castro Varela, María do Mar, Prof. Dr.
Fritzsche, Karl-Peter, Prof. Dr.
Kardorff, Ernst von, Prof. Dr.
Labonté-Roset, Christine, Prof. Dr.
Staub-Bernasconi, Silvia, Prof. Dr.
Wießmeier, Brigitte, Prof. Dr.
Kurzvita und Veröffentlichungen, in alphabetischer Reihenfolge
Prof. Dr. Axel Bohmeyer
(ab Studiengang MSW VI, WiSe 2010, in Vertretung für Prof. Andreas Lob-Hüdepohl) Professor für Erziehungswissenschaft der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin
Vita
Geboren 1975
Studium der Philosophie, Theologie und Erziehungswissenschaften in Frankfurt am Main, Wien und Köln
Seine Schwerpunkte in der Lehre sind: Geschichte und Theorien von Bildung und Erziehung, Grundfragen der pädagogischen Anthropologie, Pädagogik der Lebensalter sowie Bildung und Partizipation. Er ist Geschäftsführer des ICEP - Berliner Institut für christliche Ethik und Politik (http://www.icep-berlin.de).
Ausgewählte Publikationen
- Anthropologie und christliche Sozialethik. Theologische, philosophische und sozialwissenschaftliche Beiträge. Münster 2010 (zusammen mit Alexander Filipovic, Christoph Krauß, Werner Veith).
- Bildung für junge Flüchtlinge ein Menschenrecht. Erfahrungen, Grundlagen und Perspektiven. Bielefeld 2009 (zusammen mit Lothar Krappmann, Andreas Lob-Hüdepohl, Stefan Kurzke-Maasmeier)
- Jenseits der Diskursethik: christliche Sozialethik und Axel Honneths Theorie sozialer Anerkennung. Münster 2006.
Prof. Dr. María do Mar Castro Varela
Professorin an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin
Sozialwissenschaftlerin; Diplom-Psychologin und Diplom-Pädagogin
Vita
Geboren 1964
Universität zu Köln:
1992 Diplom in Psychologie
1996 Diplom in Pädagogik
2005 Promotion in Politologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Thema der Dissertation: Utopiediskurse migrierter Frauen
Als Mitarbeiterin an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen, etwa Bielfeld, Dresden und Marburg, darunter eine Maria-Goeppert-Mayer Gastprofessur an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, liegen die Arbeits- und Interessenschwerpunkte auf Migrations- und Rassismusforschung, Gender- und Queerstudies, Postkolonialismus sowie Utopieforschung.
Ihr Wirkungskreis erstreckt sich über lokale wie internationale Organisationen, von der Mitgliedschaft im Bunten Frauennetzwerk Köln, dem Arbeitskreis Politik und Geschlecht der Deutschen Vereinigung für politische Wissenschaft (DVPW), der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bis zur Utopian Studies Society (USS), der International Association for Intercultural Education (IAIE) und der International Association of Schools of Social Work (IASSW). Sie ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Instituts für Migrations- und Ungleichheitsforschung e.V. (IMU), Beiratsmitglied u.a. der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit des Deutschen Jugendinstitut (DJI), Halle, sowie Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission.
Ausgewählte Publikationen
- Unzeitgemäße Utopien. Migrantinnen zwischen Selbsterfindung und gelehrter Hoffnung. transcript, Bielefeld 2007.
- PostkolonialeTheorie. Eine kritische Einführung. transcript, Bielefeld 2005 (mit Nikita Dhawan).
- Subalternität und Repräsentation. Gayatri Spivaks ethisch-politische Perspektiven. transcript, Bielefeld (in Vorbereitung), (mit Nikita Dhawan).
Homepage: http://www.castro-varela.de/
Prof. Dr. Petra Focks
Professorin für Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin
Erziehungswissenschaftlerin, Diplom-Sozialpädagogin
Vita
Geboren 1962
Studium der Erziehungswissenschaften in Münster/Westfalen und Berlin
Langjährige Tätigkeit in der Kinder- und Jugendhilfe, der Jugendsozialarbeit u. der Erwachsenenbildung
Seit 1996 Professorin an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin. Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Gender Studies, Lebenswelten und Lebensbewältigungsstrategien von Mädchen und Jungen / von männlichen und weiblichen Jugendlichen, geschlechterbewusste Soziale Arbeit, Bildung und Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession.
Ausgewählte Publikationen
- Starke Mädchen, starke Jungs. Leitfaden für eine geschlechtsbewusste Pädagogik. Herder, Freiburg im Breisgau; Basel; Wien 2002.
- Menschenrechte haben (kein) Geschlecht und (kein) Alter. In: Kavemann, B.; Kreyssig, U. (Hrsg.): Handbuch Kinder und häusliche Gewalt. Wiesbaden 2006, S. 193-203.
- Geschlechterbewusste Soziale Arbeit/Geschlechterverhältnisse, Menschenrechte und Soziale Arbeit In: Lob-Hüdepohl, Andreas; Lesch, Günther: Ethik Sozialer Arbeit. Ein Handbuch. Weinheim und Basel 2007, S. 235-250; S. 257-259.
Homepage: http://www.petra-focks.de
Prof. Dr. K. Peter Fritzsche
UNESCO-Lehrstuhl für Menschenrechtsbildung
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Politikwissenschaft
Politikwissenschaftler
Vita
Geboren 1950
Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie an den Universitäten in Köln, Bonn und Frankfurt am Main
1976 Promotion zum Thema „Entfremdungstheorie“
1987 Habilitation zum Thema „Politische Kultur Italiens“
Nach Forschungstätigkeiten und der wissenschaftlichen Mitarbeit an der Universität Braunschweig nimmt er eine Dozententätigkeit an der Universität Hamburg und der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main auf. Seit 1993 ist er Professor für Politikwissenschaft an der Universität Magdeburg und seit 2001 ist er erster Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Menschenrechtsbildung. Lehraufträge und Gastprofessuren führen ihn auch ins Ausland, so nach Argentinien, Italien, USA und die Niederlande. Seine Forschungsschwerpunkte legt er auf Menschenrechte/Menschenrechtsbildung, Extremismus, Transformation politischer Kulturen.
Er ist korrespondierendes Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission, Vorsitzender des Bündnisses für Zuwanderung und Integration in Sachsen-Anhalt und Beisitzer im Bundesvorstand der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung. Kooperationen unterhält er u. a. mit dem Menschenrechtsbüro Nürnberg, dem Deutschen Institut für Menschenrechte und mit Human Rights Education Associates Network.
Ausgewählte Publikationen
- Menschenrechte. Eine Einführung, 2., erw. Auflage, Schöningh, Paderborn 2009.
- International Perspectives of Human Rights Education, Online „Journal of Social Science Education, 2006 (Hrsg., mit Felisa Tibbitts), abrufbar unter: http://www.jsse.org/2006-1/index.html
Homepage Lehrstuhl für Menschenrechtsbildung: http://www.menschenrechtserziehung.de/
Prof. Dr. Jutta Hartmann
Professorin für Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin
Erziehungswissenschaftlerin mit Staatsexamen für Lehramt, Diplom-Pädagogin, systemische Supervisorin und Coach
Vita
Geboren 1963
Sie leitete von 2006 bis 2010 den Bereich „Weiterbildung" im Dachverband professioneller Opferhilfeeinrichtungen "Arbeitskreis der Opferhilfe in Deutschland e.V." (ado) und vertrat die Professur „Pädagogik und Soziale Arbeit“ an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim (HAWK). Ihr beruflicher Weg begann 1990 an der TU in Berlin, wo sie mit einer kurzen Unterbrechung bis 2000 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war. Nach einer Zeit als Bildungsreferentin in der Internationalen Begegnungsstätte für Jugend- und Erwachsenenbildung Jagdschloss Glienicke Berlin war sie von 2002-2005 Gastprofessorin am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck, wo sie u.a. den Studienzweig „Kritische Sozial- und Geschlechterforschung“ koordinierte. Seit 2003 ist sie Lektorin am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien im Bereich „Diversity in Bildung, Erziehung und Beratung“ und im Modul „Geschlechterverhältnisse“ am ZPSA tätig.
Ihre inhaltlich-theoretische Auseinandersetzung führte sie nach ihrem Studium in kritischer Erziehungswissenschaft über die Auseinandersetzung mit feministischen und postmodernen Denkweisen zu einer Verortung in einer kritisch-dekonstruktiven Pädagogik der Vielfalt. Sie lehrt in den Bereichen Kritische Pädagogik, Bildungs- und Sozialisationsprozesse, Gender und Queer Studies, Diskursanalyse und Evaluationsforschung, ist in mehreren wissenschaftlichen Beiräten tätig und hat die wissenschaftliche Leitung des Zertifikatskurses zur „FachberaterIn für Opferhilfe“ an der ASH Berlin inne.
Homepage: http://www.ash-berlin.eu/hsl/hartmann/
Ausgewählte Publikationen
- Hartmann, Jutta/ ado e.V. (Hg.) (2010): Perspektiven professioneller Opferhilfe. Theorie und Praxis eines interdisziplinären Handlungsfelds. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften
- Hartmann, Jutta/ Klesse, Christian/ Wagenknecht, Peter/Fritzsche, Bettina/Hackmann, Kristina (Hg.) (2007): Heteronormativität. Empirische Studien zu Geschlecht, Sexualität und Macht. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften
- Hartmann, Jutta (2002): vielfältige Lebensweisen. Dynamisierungen in der Triade Geschlecht-Sexualität- Lebensform. Kritisch-dekonstruktive Perspektiven für die Pädagogik. Opladen: Leske & Budrich
- Fritzsche, Bettina/ Hartmann, Jutta/ Schmidt, Andrea /Tervooren, Anja (Hg.) (2001): Dekonstruktive Pädagogik. Erziehungswissenschaftliche Debatten unter poststrukturalistischen Perspektiven. Opladen: Leske & Budrich
Dr. phil. habil. Wolfgang S. Heinz
Privatdozent am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte
Vita
Geboren 1953
Studium der Psychologie und Politologie
Er ist hauptberuflich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte und Interessen liegen in den Bereichen Sicherheits- und Friedenspolitik, Vereinte Nationen und Menschenrechte. Er hat zahlreiche politische und entwicklungspolitische Organisationen beraten. Er ist Mitglied des Europäischen Ausschusses zur Verhütung der Folter (Europarat) und des Beratenden Ausschusses des Menschenrechtsrates (Vereinte Nationen).
Ausgewählte Publikationen
- Das neue internationale Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen. Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin 2008.
- Terrorismusbekämpfung und Menschenrechtsschutz in Europa. Exemplarische Fragestellungen. Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin 2007.
- Neue Demokratien und Militär in Lateinamerika. Die Erfahrungen in Argentinien und Brasilien (1983-1999). Vervuert, Frankfurt 2001.
Homepage: http://www.wsheinz.de
Prof. Dr. Stephan Höyng
Professor für Jungen- und Männerarbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin
Diplom-Pädagoge
Vita
Geboren 1961
Studium der Sozialpädagogik und der Erziehungswissenschaft in Münster und Berlin.
1997 Promotion über das Thema: Reaktionen von Männern auf Gleichstellungsmaßnahmen am politikwissenschaftlichen Institut der Freien Universität Berlin
1986 bis 1992 Dozent bei verschiedenen Berliner Bildungsstätten in der Männer- und Jungenbildung. 1990 zusammen mit Ralf Puchert u. a. Gründung des Forschungs- und Bildungsinstitut Dissens e.V., patriarchatskritische Bildung, Forschung und Beratung. 1992 bis 1998 Arbeit in der sozialwissenschaftlichen Forschung u. a. in einem Kooperations-projekt von Dissens e.V., der Technischen und der Freien Universität Berlin. 1997 bis 1999 Dozent der Genderstudies an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1997-2001 Dozent am Schwerpunkt Geschlechtsdifferenzierende Soziale Arbeit an der Katholischen Fachhoch-schule Berlin. 2001 wissenschaftliche Leitung der EU-Forschung work changes gender und Gastprofessor an der KHSB. Seit 2005 Professor für Männer- und Jungenarbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin.
Fachgebiete der Lehre sind Geschlechterbewusste Soziale Arbeit, Gender Mainstreaming, Jungen- und Männerarbeit, Forschungsmethoden und Finanzierung Sozialer Arbeit. Als Forschungsschwerpunkte sind zu nennen Männlichkeit, Vereinbarkeit von Beruf und privatem Leben sowie Männer in Kindertageseinrichtungen. Laufende Projekte behandeln die Themen Work Changes Gender, Gender Loops und Männer in Erzieherberufen. Er ist Mitglied unter anderem im FORUM MÄNNER in Theorie und Praxis der Geschlechterverhältnisse, Berlin und bei Dissens e.V., Berlin.
Ausgewählte Publikationen
- Die Lebenssituation von Jungen als eine Herausforderung für Jungenarbeit. In: Detlef Pech (Hrsg.): Jungen und Jungenarbeit eine Bestandsaufnahme des Forschungs- und Diskussionsstandes. Baltmannsweiler 2009, S. 141-152.
- Männer - Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben. In: Krell, Gertraude (Hrsg.): Chancengleichheit durch Personalpolitik, 5. Aufl., Wiesbaden 2008, S. 294-304.
- Männer: Arbeit, privates Leben und Zufriedenheit. In: Zulehner, Paul M.; Volz, Rainer (Hrsg.): Mehr Leben ins Männerleben. Zehn Jahre Männerentwicklung in Deutschland. BMFSFJ, Berlin 2009.
http://www.khsb-berlin.de , unter der Rubrik Hochschule/Personen/Lehrende/Hauptamtliche
Prof. Dr. Ernst von Kardorff
Professor für Rehabilitationssoziologie, Berufliche Rehabilitation, Rehabilitationsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin
Diplom-Psychologe, Diplom-Soziologe
Vita
Geboren 1950
Studium der Psychologie (Diplom 1975) und Soziologie (Diplom 1976), zudem Politische Wissenschaften, Philosophie und Völkerkunde an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Promotion zum Dr. phil. an der Universität Oldenburg
Habilitation im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Bremen
Seine Arbeitsschwerpunkte behandeln Altersrehabilitation, Berufliche Rehabilitation, Soziale Netzwerke, Gemeinde- und Sozialpsychiatrie, Qualitative Forschungsmethoden, Bewältigung chronischer Krankheit und Behinderung und die Gesellschaftsgeschichte zum Umgang mit Behinderung.
Er ist Mitglied im Direktorium des Interdisziplinären Zentrums für Bildungsforschung der Humboldt-Universität zu Berlin, im erweiterten Vorstand des Rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsverbundes Berlin-Brandenburg-Sachsen. An der Humboldt-Universität zu Berlin übt er zudem die Funktion des Mitglieds im Prüfungsausschuss, in der Bibliothekskommission sowie als Studienfachberater für Rehabilitationspädagogik aus.
Ausgewählte Publikationen
- Beteiligungsrechte in der Pflege - die Perspektive von Betroffenen, Fachkräften und Leistungserbringern. In: DAK (Hrsg.): Trends, Auswirkungen und Herausforderungen für die Gesetzliche Krankenversicherung. Tagungsband zur Veranstaltung am 4. März 2009 in Düsseldorf, 2009, S. 60-91.
- Experten und Laien im Gesundheitswesen: Voraussetzungen und Dynamiken ihrer Kooperationsbeziehungen. In: B. Röhrle; A. R. Laireiter (Hrsg.): Soziale Unterstützung und Therapie. Tübingen 2009, S. 255-274.
- Psychische Erkrankungen in der neuen Arbeitswelt - soziologische Anmerkungen zu einer säkularen Entwicklung. In: W. Hien; W. Bödeker (Hrsg.): Frühberentung als Folge gesundheitsgefährdender Arbeitsbedingungen? Beiträge zum Stand der wissenschaftlichen Diskussion. In der Reihe: Betriebliches Gesundheitsmanagement und Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren Band 35. Bremerhaven 2008, S. 221-254.
- Qualitative Forschung: ein Handbuch.7. Aufl., Reinbek 2009 (Hrsg, mit Flick, U.; Steinke, I.).
www.reha.hu-berlin.de/soziolog/
Prof. Dr. Barbara Kavemann
Honorarprofessorin an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin
Sozialpädagogin, Soziologin
Vita
Geboren 1949
Dipl. Soziologin
Seit 1978 beschäftigt sie sich mit Fragen der Gewalt im Geschlechterverhältnis und der (sexualisierten) Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, vorwiegend in der Praxisevaluation und der Fortbildung. U. a. arbeitete sie in der wissenschaftlichen Begleitung des 1. Berliner Frauenhauses, der Beratungsstelle und Zufluchtswohnung für sexuell missbrauchte Mädchen „Wildwasser“, Berlin, des Projekts „PETZE - schulische Prävention von sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen“, Kiel.Sie arbeitet und veröffentlicht zu den Themenschwerpunkten interinstitutionelle Kooperation gegen Gewalt im Geschlechterverhältnis, Kinder und häusliche Gewalt, Prävention von sexuellem Missbrauch, Frauen als Täterinnen sexualisierter Gewalt und den gesellschaftlichen Folgekosten der Gewalt im Geschlechterverhältnis.
Sie ist Mitglied bei CAHRV - Coordination Action on Human Rights Violations (www.cahrv.uni-osnabrueck.de), bei GiG-Net - Forschungsnetz Gewalt im Geschlechterverhältnis, im Bundesverein zur Prävention von sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen, im „European Network on Gender, Conflict and Violence“ und in der Deutschen Gesellschaft gegen Kindesmisshandlung und Vernachlässigung, bei Recht Würde Helfen, Institut für Opferschutz im Strafverfahren.
Sie ist Trägerin des Berliner Frauenpreises 2005 sowie des Bundesverdienstkreuzes.
Ausgewählte Publikationen
- Das Prostitutionsgesetz: aktuelle Forschungsergebnisse, Umsetzung und Weiterentwicklung. Opladen 2009 (Hrsg, mit Barbara Kavemann; Heike Rabe).
- Handbuch Kinder und häusliche Gewalt. 2. Aufl., Wiesbaden 2007 (Hrsg, mit Barbara Kavemann; Ulrike Kreyssig).
www.khsb-berlin.de
Prof. Dr. Christine Labonté-Roset
Ehem. Rektorin der Alice Salomon Hochschule Berlin
Soziologin
Vita
Studium der Soziologie, Pädagogik und Psychologie in Berlin, Göttingen und Florenz
1971 Promotion: Dr. phil., Georg-August-Universität Göttingen, Thema: Berufliche und politische Weiterbildung von Industriearbeitern
Nach dem beruflichen Einstieg als wissenschaftliche Assistentin an der Freien Universität, Institut für Soziologie und Projektleiterin am Wissenschaftszentrum Berlin erhält sie 1977 eine Professur für Sozialpolitik an der Alice Salomon Hochschule Berlin, der sie seit 1994 als Rektorin vorsteht.Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte beziehen sich auf Europäische Sozialpolitik, Migration, Rassismus, soziale Exklusion und Hochschulpolitik.
Von 1999-2007 war sie Präsidentin der European Association of Schools of Social Work (EASSW) und Vizepräsidentin der International Association of Schools of Social Work (IASSW). Sie ist Mitbegründerin des European Network of Quality Assurance for Social Professions und unterhält vielfältige Beratungsaufgaben im Hochschulbereich im In- und Ausland.
Ausgewählte Publikationen
- Internationalität und Forschung in der Ausbildung der Sozialen Arbeit. In: Soziale Arbeit. Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete. Dt. Zentralinstitut für Soziale Fragen, Berlin, 57. Jahrgang, 10-11, 2008.
- Ethnicity and intercultural practice in Social Work curricula. In: Darja Zavirsék et al., Ethnicity in Eastern Europe. A Challenge for Social work Education. Faculty of Social Work, Ljubljana 2007.
- Mahagonny - damals und heute. Versuch eines Vergleichs von Gesellschaftsmodellen. In: Gerd Koch, Florian Vaßen, Doris Zeilinger (Hrsg.), Können uns und euch und niemand helfen. Die Mahagonnysierung der Welt, Bertold Brechts und Kurt Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ Brandes & Apsel, Frankfurt am Main 2006.
Homepage der ASFH: http://www.asfh-berlin.de/
Dr. Claudia Lohrenscheit
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Menschenrechte
Vita
Geboren 1970
Studium der Interkulturellen Pädagogik an den Universitäten Heidelberg und Oldenburg
Promotion zum Thema „Human Rights Education“
Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Menscherechte ist sie seit 2003 in der Menschenrechtsbildung tätig. Ihr Arbeitsschwerpunkt zum Bereich Bildung und soziale Rechte findet seine Ausgestaltung in den Punkten Interkulturelle Kommunikation, Erziehung und Zusammenleben, Bildungszusammenarbeit mit den Ländern des Südens, globales Lernen, Lernen unter benachteiligenden Bedingungen und Menschenrechtsbildung im schulischen, außerschulischen und beruflichen Lernen. Ebensolches Interesse liegt auf den gebieten sexuelle Selbstbestimmung, Nichtdiskriminierung, Gleichbehandlung und Konfliktbewältigung.
Ausgewählte Publikationen
- Die Menschenrechte von Kindern und Jugendlichen stärken. Dokumentation eines Fachgesprächs über die Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Deutschland. Dt. Inst. für Menschenrechte, Berlin 2006.
- Das Recht auf Menschenrechtsbildung. Grundlagen und Ansätze einer Pädagogik der Menschenrechte. IKO - Verl. für Interkulturelle Kommunikation, Frankfurt am Main; London 2004.
Homepage des Deutschen Instituts für Menschenrechte: http://www.institut-fuer-menschenrechte.de
Prof. Dr. Ueli Mäder
Hauptamtlicher Ordinarius für Soziologie an der Universität Basel, Co-Leiter des Instituts für Soziologie
Vita
Geboren 1951
Studium der Soziologie, Psychologie und Philosophie in Basel
Grundausbildung in Psychotherapie
An der Universität Basel hat er neben der Professur für Soziologie die Dekanatsstelle der Philosophisch-Historischen Fakultät (2006-08) inne gehabt. Er leitet das Nachdiplomstudium „Konfliktanalysen und Konfliktbewältigung“. Seine Lehrtätigkeit erstreckt sich zudem auf eine Professur an der Hochschule für Soziale Arbeit (FHNW) sowie auf ein Extraordinariat an der Universität Fribourg (2001-04). Außeruniversitär wirkt er als Generalsekretär der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie und in der Geschäftsleitung einer Entwicklungsorganisation. Seine Forschungsschwerpunkte Entwicklungssoziologie, Politische Soziologie und Sozialpolitik, Soziale Ungleichheit und Konflikt- und Kooperationsforschung setzt er praktisch in verschiedenen Projekten um, darunter Integration im Quartier, Reichtum in der Schweiz (im internationalen Vergleich), Verdingkinder in der Schweiz, Working poor in der Schweiz, Auswege aus der Sozialhilfe, Prekarisierung der Arbeit, Sinnwelten der Gewalt, Rechtsextreme Jugendliche: Ausstiegsmotivation und familiäre Sozialisation.
Ausgewählte Publikationen
- Mäder, Ueli/Daub, Claus-Heinrich (Hg.) (2004): Soziale Folgen der Globalisierung, Edition Gesowip, Basel.
- Wohlstand durch Gerechtigkeit, Deutschland und die Schweiz im sozialpolitischen Vergleich, RPV, Zürich 2006 (mit Erwin Carigiet, Michael Opielka und Frank Schulz-Nieswandt).
- Realismus der Utopie, RPV, 2003 (mit Hans Saner).
- Wörterbuch der Sozialpolitik, RPV, Zürich 2003 (mit Erwin Carigiet und Jean-Michel Bonvin).
- Reichtum in der Schweiz, RPV, Zürich 2002 (mit Elisa Streuli).
- Für eine solidarische Gesellschaft. RPV, Zürich 1999.
Homepage: http://soziologie.unibas.ch/index.php?id=52
Prof. Dr. PD Kurt Pärli
Dozent für Europarecht, Arbeits- und Sozialrecht, Forschungsleiter im Institut für Wirtschaftsrecht IWR, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Winterthur
Sozialarbeiter und Jurist
Vita
Studien in Sozialer Arbeit und Rechtswissenschaft in Bern, Freiburg und St. Gallen
Dissertation bei Prof. Dr. Thomas Geiser (Universität St. Gallen) zum Thema Datenaustausch Arbeitgeber und Versicherung.
Auszeichnungen: Walter-Hug Preis für die beste juristische Dissertation St. Gallen, Hans Mäder Preis, Universität St. Gallen, Auszeichnung für die Dissertation der Schweiz. Gesellschaft für Haftpflicht- und Versicherungsrecht, 2003.
Zwischen 1988 und 2000 Tätigkeit als Sozialarbeiter und Jurist in verschiedenen Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens. Von 2001 bis 2006 Professur an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Olten. 2007 Gastforscher am Lehrstuhl Prof. Susanne Baer, Rechtswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.
Er ist freier Mitarbeiter am Forschungsinstitut für Arbeit und Arbeitsrecht der Universität St. Gallen. Zudem in weiteren Organisationen in verschiedenen Positionen wirkend: Expertentätigkeit für die Eidg. Kommission für Aidsfrage (EKAF); beratende Tätigkeit für das Eidg. Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung; Mitglied der Eidg. Kommission für Aidsfragen (EKAF), www.ekaf.ch.
Als Forschungsschwerpunkt liegen unter anderem folgende Projekte vor: Gleichbehandlung und Diskriminierung im Arbeitsrecht nach schweizerischem, europäischen und internationalem Recht; Rechtliche Fragen von HIV/Aids.
Ausgewählte Publikationen
- Vertragsfreiheit, Gleichbehandlung und Diskriminierung im privatrechtlichen Arbeitsverhältnis Völker- und verfassungrechtlicher Rahmen und Bedeutung es Europäischen Gemeinschaftsrechts, Stämpfli Verlag AG, Bern, 2009.
- Die Vereinbarkeit der schweizerischen Rechtsordnung mit der (revidierten) Europäischen Sozialcharta. Bern 2009 (zusammen mit Imhof, Edgar).
- Soziale Arbeit und Recht. Bern 2007.
Dr. Arnd Pollmann
Assistent am Lehrstuhl für Praktische Philosophie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Vita
Geboren 1970
1991-1997 Studium der Philosophie, Politologie, Psychologie (MA) und Politologie (Diplom) in Bonn und Berlin
2004 Promotion im Fach Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Thema der Dissertation: Integrität. Aufnahme einer sozialphilosophischen Personalie
Nach Tätigkeiten an der Freien Universität Berlin, bei der Enquete-Kommission „Recht und Ethik der modernen Medizin“ des Deutschen Bundestages und am MenschenRechtsZentrum der Universität Potsdam ist er seit 2005 Assistent am Institut für Philosophie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bei Prof. Dr. Georg Lohmann, Lehrstuhl für Praktische Philosophie; 2006 Gründung der Arbeitsstelle Menschenrechte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (zusammen mit Prof. Dr. Georg Lohmann und Prof. Dr. Hans-Peter Fritzsche).
Ausgewählte Publikationen
- no body is perfect. Baumaßnahmen am menschlichen Körper. Bioethische und ästhetische Aufrisse. transcript, Bielefeld 2006 (mit Johann S. Ach).
- Integrität. Aufnahme einer sozialphilosophischen Personalie. transcript, Bielefeld 2005.
- Philosophie der Menschenrechte. Zur Einführung. Junius, Hamburg 2007 (mit Christoph Menke).
Homepage: http://www.uni-magdeburg.de/iphi/ap/
Dr. Nivedita Prasad
Studiengangsleitung des ZPSA - Zentrum für postgraduale Studien Sozialer Arbeit
Dozentin an verschiedenen Universitäten und Hochschulen, in verschiedenen Master-Studiengängen und Polizeifortbildungen
Projektkoordinatorin bei Ban Ying - Beratungs- und Koordinationsstelle gegen Menschenhandel
Vita
Geboren 1967
1987-1993 Studium an der FU Berlin
Promotion an der Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg, zum Thema: „Gewalt gegen Migrantinnen und die Gefahr ihrer Instrumentalisierung im Kontext von Migrationsbeschränkung - Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession mit ethischer Verantwortung“
Seit 1997 Projektkoordinatorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin von „Ban Ying Beratungs- und Koordinationsstelle gegen Menschenhandel Berlin“:
- Klientenzentrierte Schwerpunkte:
Psychosoziale Versorgung von Migrantinnen (mit und ohne Aufenthaltstitel)
(Strukturelle) Diskriminierung von MigrantInnen,
Umsetzung von Sozialarbeit als Menschenrechtsprofession
UN Beschwerden für marginalisierte Gruppen
- Thematische Schwerpunkte:
Migration von Frauen
Menschenrechtsverletzungen an MigrantInnen
UN und EU Lobbyarbeit
- 1993-1996 Autonomes Mädchenhaus Berlin: Arbeit als Sozialpädagogin mit den Schwerpunkten: interkulturelle Öffnung des Projekts, psychosoziale Versorgung von Migrantinnen, Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising
- Kampagnenarbeit und beratende Stellungnahmen zu Gesetzesinitiativen
- Internationale Vernetzung mit Sozialarbeitenden in den Herkunftsländern (z.B. Ukraine, Thailand)
- Lobbyarbeit in Brüssel bei der „EU Expert Group against Trafficking in Persons“
- Einreichung der ersten weltweiten Beschwerde gemäß Art. 8 Fakultativprotokoll CEDAW beim UN Frauenrechtsausschuss
- Erstellung der „Human Rights Standards for the Treatment of Trafficked Persons“ in Zusammenarbeit mit 12 internationalen NGOs. Ergebnis: erste internationale Definition zu Menschenhandel
- Lobbyarbeit bei der Crime Commission der UN in Wien
Lehrtätigkeit an Universitäten und Hochschulen:
- Technische Universität Berlin: Seminare zu „Möglichkeiten und Grenzen interdisziplinärer Arbeit am Beispiel des Frauenhandelns“; „Rassistisch/sexistische Stereotypen in den Medien“; „Migrationskultuen von Jugendlichen der zweiten Generation in Berlin“; „Einführung in die Sozialpädagogik“
- Traficking in Women a Challenge for Public Health, International Gender Studies, Charité Berlin
- Racism in Europe bei MACESS, Maastricht
- Modul „Intercultural Communication“ und „Intercultural Social Work“ an der ASH Berlin
- Zahlreiche Seminare, Kurse, Vorträge im ausseruniversitären Bereich
Ausgewählte Publikationen:
- Frauenhandel in die sexuelle Ausbeutung. In: KOK (Hg.): Frauen handel(n) in Deutschland, Berlin (voraussichtl.) 2008
- Hausangestellte von DiplomatInnen. In: KOK (Hg): Frauen handel(n) in Deutschland. Berlin (voraussichtl.) 2008
- Stanka, Aam, Lek, Shabnam - they are all courageous women. In: Gaatw Allaince news, Bangkok 28/07
- Human Trafficking in Germany, (zus. mit B. Rohner). In: Drinck, Barbara & Gross, Chung Noh (Hg.): Forced Prostitution in Times of War and Peace. Sexual Violence against Women & Girls. Bielefeld 2007
- Interkulturelle Arbeit: Kulturspezifischer oder Antirassistischer Ansatz? In: Wildwasser (Hg.): Sexuelle Gewalt. Aktuelle Beiträge aus Theorie und Praxis. Berlin. 2007
- Präventionsmodelle für Migrantinnen und Schwarze Mädchen. In: Olympe. Feministische Arbeitshefte zur Politik. Ottenbach (Schweiz) Heft 24/2006
- Migrantinnen und sexualisierte Gewalt. In: Olympe. Feministische Arbeitshefte zur Politik, Ottenbach (Schweiz) Heft 24/2006
- Menschenhandel in Deutschland, (zus. mit B. Rohner). In: Drinck, Barbara & Gross, Chung Noh (Hg.): Erzwungene Prostitution in Kriegs- und Friedenszeiten. Bielefeld 2006
- Die WM und die Zwangsprostitution. Folgen eines nichtüberprüften Gerüchts, (zus. mit B. Rohner). In: nah & fern, Karlsruhe 33/2006
- Warum gerade 40.000? WM und “Zwangsprostitution” Folgen eines nichtüberprüften Gerüchts, (zus. mit B. Rohner). In: Heimspiel, Berlin 1/2006
- Informationen zum Umgang Italiens mit Betroffenen des Menschenhandels. In: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen: Menschenhandel Materialien, Berlin, 2005
- Undocumented Migration, Labour Exploitation and Trafficking, (zus. mit B. Rohner). In: Sector Project against Trafficking in Women (Hg.): Challenging Trafficking in Persons Theoretical Debate & Practical Approaches. gtz Eschborn 2005
- Menschenhandel und Zwangsprostitution in Deutschland, (zus. mit B. Rohner). In: Wright (Hg.): Prostitution, Prävention und Gesundheitsförderung. Deutsche Aidshilfe Berlin 2005
- Deutschlandreiseführer für Ukrainerinnen. Informationsbroschüre für migrationswillige Ukrainerinnen, (zus. mit E. Gerschewski und M. Weiß), in russischer Sprache. gtz Kiew/ Berlin 2005
- Die Migration asiatischer Frauen als Hausangestellte von Diplomaten eine Form der selbstbestimmten Migration oder ein Freibrief für ausbeuterische Arbeitsverhältnisse?. In: Castro Varela/Clayton (Hg.): Migration, Gender, Arbeitsmarkt. Königstein/Taunus 2003
- Präventionsmodelle für Migrantinnen und Schwarze Mädchen. In: Härtl/Unterstaller (Hg.): Prävention von sexuellem Mißbrauch als fester Bestandteil pädagogischen Handelns. Amyna München 2003
- Prävention gegen sexuelle Gewalt durch eine positive Sexualerziehung ein Privileg nur für weiße deutsche Mädchen?. In: Härtl/Unterstaller (Hg.): Prävention von sexuellem Mißbrauch als fester Bestandteil pädagogischen Handelns. Amyna München 2003
- Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Mutig fragen besonnen handeln. Bonn (Mitautorin), 2002
Homepage: http://www.ban-ying.de
Dr. sc. Eckhard Priller
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Ökonom und Soziologe
Vita
Geboren 1949
Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin
Promotion über Indikatoren in der soziologischen Forschung an der Humboldt-Universität zu Berlin und zu methodologischen und methodischen Fragen der soziologischen Informationsgewinnung zum Dr. sc. an der Akademie der Wissenschaften
Forschung zum Dritten Sektor, zur Zivilgesellschaft, zum bürgerschaftlichen Engagement und zum Spendenverhalten der Bevölkerung.
Ausgewählte Publikationen
- Bericht zur Lage und zu den Perspektiven des bürgerlichen Engagements in Deutschland. Berlin 2009 (mit Mareike Alscher; Dietmar Dathe; Rudolf Speth).
- Spenden in Deutschland. Analysen - Konzepte - Perspektiven, Münster 2009 (Hrsg., mit Jana Sommerfeld).
- Gemeinnützige Organisationen im gesellschaftlichen Wandel. Ergebnisse der Dritte-Sektor-Forschung. 2. Aufl., Wiesbaden 2007 (mit Annette Zimmer).
- Dritter Sektor/Drittes System. Theorie, Funktionswandel und zivilgesellschaftliche Perspektiven, Wiesbaden 2005, (Hrsg., mit Karl Birkhölzer; Ansgar Klein; Annette Zimmer).
- Future of Civil Society. Making Central European Nonprofit-Organizations Work, Wiesbaden 2004 (Hrsg., mit Annette Zimmer).
Prof. Dr. Ria Puhl
Professorin an der Katholischen Hochschule Köln im Fachbereich Sozialwesen
Vita
Geboren 1952
Als Professorin im Fachbereich Sozialwesen an der Katholischen Hochschule Köln sind ihre Lehrgebiete die Wissenschaft Soziale Arbeit, Jugendhilfe, darunter Hilfen zur Erziehung und Internationale Soziale Arbeit. Sie ist Mitglied des Fachbereichsrats und Studiengangsleiterin des konsekutiven Masters „Soziale Arbeit in Europa“.
Seit 25 Jahren ist die gelernte Journalistin verantwortliche Redakteurin der Zeitschrift Sozialmagazin.
Ihr Lehrgebiet verteilt sich auf Wissenschaft Soziale Arbeit, Jugendhilfe (Hilfen zur Erziehung) und Internationale Soziale Arbeit. Sie ist Mitglied des Fachbereichsrates und Studiengangsleiterin des konsekutiven Masters „Soziale Arbeit in Europa“ an der Katholischen Hochschule Köln.
Ausgewählte Publikationen
- Klappern gehört zum Handwerk. Funktion und Perspektive von Öffentlichkeitsarbeit in der Sozialen Arbeit. Juventa, Weinheim 2004.
- Soziale Arbeit in Europa. Organisationsstrukturen, Arbeitsfelder und Methoden im Vergleich. Juventa, Weinheim 1997 (Hrsg., mit Udo Maas).
Homepage Katholischen Hochschule Köln: http://www.kfhnw.de/
Prof. Dr. Susanne Schönborn
Professorin an der FH Frankfurt am Main für Theorie und Praxis der Beratung mit Schwerpunkt auf systemisch-lösungsorientierte Ansätze.
Von der Systemischen Gesellschaft zertifizierte Coach (SG), Supervisorin und Trainerin. Als Systemische Coach, Trainerin und Professional Speaker sind ihre Schwerpunkte Veränderungsprozesse, Organisationsentwicklung und Innovation. Sie ist Gründerin der ersten systemischen Studienberatung mentor.coaching für studierende und des methodenübergreifenden Fortbildungsinstitutes CoachingWiese. Sie promovierte und veröffentlichte über Identitätskonstruktionen. Als Lehrbeauftragte betreut sie am ZPSA Studierende in den Bereichen Wissenschaftstheorie und Innovationsmanagement.
Links:
www.coachingwiese.de
www.mentor-studienwahl.de
www.fh-frankfurt.de
Prof. Dr. Martina Stallmann
Professorin an der Evangelischen Fachhochschule Berlin
Gastprofessur für Empirie - Statistik
Vita
M. A. Erziehungswissenschaften
1994 Promotion an der Freien Universität Berlin. Dissertation zum Thema Arbeitsunfähigkeit und Rehabilitationsbedürftigkeit: eine empirische Analyse der Arbeitsunfähigkeit vor medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen
Prof. Dr. habil. Silvia Staub-Bernasconi
- seit 1993: Wirtschaftsuniversität Wien (Interdisziplinärer Universitätslehrgang für Sozialwirtschaft, Management und Organisation Sozialer Dienste ISMOS-MBA)
- 1981-2007 Lehrbeauftragte (seit 1996 Titularprofessorin) an der Universität Freiburg/CH (Departement Sozialarbeit und Sozialpolitik)
- Stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit
- Vorsitzende der Sektion „Theorie- und Wissenschaftsentwicklung in der Sozialen Arbeit“ der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit.
- seit 2002 Vorsitzende des Zentrums für Postgraduale Studien Sozialer Arbeit Berlin e.V. und in dieser Funktion Hauptverantwortliche für den postgradualen Masterstudiengang "Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession".
Vita
- Geboren 1936
- 1958-1960 Ausbildung in Sozialer Arbeit an der damaligen Schule für Soziale Arbeit Zürich
- 19601963 Berufstätigkeit im Sozialdienst der Stadt Dietikon/ZH
- 19631965 als UNO-Stipendiatin Social Work-Studium in den USA: University of Minnesota/Minneapolis und Columbia Universität, New York
- 19651967 Studienleiterin in der Evangelischen Akademie Boldern-Zürich
- 1967-1997 Professorin für Theorien Sozialer Arbeit und Handlungstheorien (Soziale Arbeit mit Gruppen und in Gemeinwesen) an der damaligen Schule für Soziale Arbeit Zürich
- 19681979 Studium der Soziologe, Sozialpsychologie, Sozialethik und Pädagogik (pädagogischen Psychologie) an der Universität Zürich Promotion
- 1996 Habilitation an der Technischen Universität Berlin
- 1997-2003 Professorin für Soziale Arbeit und Menschenrechte an der Technischen Universität Berlin, Institut für Sozialpädagogik
- 2002 bis jetzt: Leitung des Masterstudiengangs "Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession"
- 1982-1994 Lehrbeauftragte der Universität Trie
- 1981-1994 Universität Freiburg/CH (Departement Sozialarbeit und Sozialpolitik, ab 1997 Titularprofessorin)
- Seit 1993 Wirtschaftsuniversität Wien (MBA/Sozialmanagement, Interdisziplinärer Universitätslehrgang für Sozialwirtschaft, Management und Organisation Sozialer Dienste - ISMOS)
- Stv. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) (bis 2009) und Vorsitzende der Sektion „Theorie- und Wissenschaftsentwicklung“ der DGSA
- INDOSOW - International Doctoral Studies in Social Work, c/o Universität Ljubljana: Mitglied des Academic Board, Modulverantwortliche und Lehrbeauftragte
Ausgewählte Publikationen
- Social Work as Theory and Profession. In: Vesna Leskosek (Ed.): Theories and Methods of Social Work. Exploring Different Perspectives. Faculty of Social Work. Ljubljana, 2009 (in print).
- Der Professionalisierungsdiskurs zur Sozialen Arbeit (SA/SP) im deutschsprachigen Kontext im Spiegel internationaler Ausbildungsstandards. Soziale Arbeit - eine verspätete Profession? In: Roland Becker-Lenz; Stefan Busse; Gudrun Ehlert; Silke Müller (Hrsg.): Professionalität in der Sozialen Arbeit. Wiesbaden 2009, S. 21-46.
- Soziale Arbeit und Menschenrechte Oder: Was haben Menschenrechte in der Sozialen Arbeit zu suchen? In: Widersprüche. Bielefeld 2008, S. 9-32.
- Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft. Systemtheoretische Grundlagen und professionelle Praxis - Ein Lehrbuch. Bern/Stuttgart/Wien 2007.
- Soziale Arbeit in und mit Gemeinwesen und ihr professionelles Mandat. In: Susanne Elsen (Hrsg.): Gemeinwesenentwicklung und lokale Ökonomie, In: Schriftenreihe „Community Development“, München, 2007, S. 82-98.
- Social Work Education in Germany, In: Idit Weiss; Penelope Welbourne (Eds.): Social Work as a Profession: A Cross-National Perspective, Birmingham, 2007, p. 35-62.
- Economic and Social Rights: The Neglected Human Rights. In: Elisabeth Reichert, (Ed.) (2007): Challenges in Human Rights. A Social Work Perspective. New York 2007, p. 138-161.
- Integration, Soziale Arbeit und Toleranz in der Einwanderungsgesellschaft. In: Elke Kruse/Evelyn Tegeler (Hrsg.): Weibliche und männliche Entwürfe des Sozialen. Wohlfahrtsgeschichte im Spiegel der Genderforschung, Opladen (Festschrift für Sabine Hering) Budrich, Opladen, 2007: S. 250-264.
- Forschungsergebnisse und ihre Bedeutung für die Theorieentwicklung, Praxis und Ausbildung, In: Ernst Engelke/Konrad Maier/Erika Steinert/Stefan Borrmann/Christian Spatscheck (Hrsg.): Forschung für die Praxis. Zum gegenwärtigen Stand der Sozialarbeitsforschung, Freiburg/Br., 2007: S. 19-46.
- Vom beruflichen Doppel- zum professionellen Tripelmandat Wissenschaft und Menschenrechte als Begründungsbasis der Profession Soziale Arbeit, In: Sozialarbeit in Österreich (SIÖ), H. 2, 2007, S. 8-17.
- Integrale Demokratie als „Way of Life“ Das Demokratieverständnis von Jane Addams. In: OLYMPE Feministische Arbeitshefte zur Politik, H. 25, 2007, S. 154-168.
- Social Work: Theory and Methods. In: George Ritzer (Ed.): The Blackwell Encyclopedia of Sociology, SE-ST, Vol. IX, USA/UK 2007, p. 4541-4546.
- Der Beitrag einer systemischen Ethik zur Bestimmung von Menschenwürde und Menschenrechten in der Sozialen Arbeit. In: Susanne Dungs/Uwe Gerber/Hein Schmidt/Renate Zitt (Hrsg.): Soziale Arbeit und Ethik im 21. Jahrhundert. Ein Handbuch, Leipzig, 2006, S. 267-289.
- Systemtheorien im Vergleich. Was leisten Systemtheorien für die Soziale Arbeit? Versuch eines Dialogs, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005 (Hg. zus. mit Heino Hollstein-Brinkmann).
- Systemtheorie, soziale Probleme und Soziale Arbeit: lokal, national, international. Oder: vom Ende der Bescheidenheit. Haupt/Bern, Stuttgart/Wien, 1995.
