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05.02.2011


Besuch bei den Vereinten Nationen in Genf

Vom 19. - 21. September 07 besuchte eine 28 köpfige Studiengruppe verschiedene UNO-Einrichtungen in Genf. Organisiert wurde diese Reise im Rahmen eines Projektes von drei Studierenden des Masterstudienganges Soziale Arbeit als Menschenrechtprofession. Akkreditiert über die NGO „Womens International League for Peace and Freedom“ (WILPF) wurde der Zugang zum Palais des Nations, dem „Amt der Vereinten Nationen in Europa“, eröffnet und für die Studientage ein Seminarraum zu Verfügung gestellt. Über 8000 Tagungen im Jahr machen den Palais des Nations zum aktivsten Konferenzzentrum der Welt. Ein grosser Teil der Arbeit der Vereinten Nationen im wirtschaftlichen, humanitären und sozialen Bereich wird hier geleistet.

UNO Zugang mit Fahnen UNO Menschenrechtsrat Gruppenfoto

Die Studienreise ermöglichte einen Einblick in die Struktur und Organisation der UNO, veranschaulichte die Arbeitsweise von Ausschüssen und stellte die Verfahren der Länder- und Schattenberichte vor. Die Teilnahme an einer Sitzung des Menschenrechtsrates sowie eine kommentierte Führung durch das Konferenzzentrum vertiefte das Verständnis von der praktischen Arbeit vor Ort. Inhaltlicher Schwerpunkt des umfangreichen Programms der Reise lag auf der Umsetzung der Kinderrechte. Die UN-Kinderrechtskonvention ist, bis auf zwei Ausnahmen, von allen Staaten ratifiziert, die Umsetzung aber in erheblichem Maße unterschiedlich realisiert. Es folgten Vorträge und Diskussionen mit NGO VertreterInnen und KinderrechtsexpertInnen der Vereinten Nationen.

UNO Seminarraum UNO Palais UNO Kinderrechtsausschuss

Aber nicht nur das vielfältige Programm beeindruckte. Für uns durchaus überraschend wurde die Studienreise stets mit ausgesprochener Herzlichkeit und großem Interesse seitens der UNO- und NGO VertreterInnen begrüßt. Betont wurde die Wichtigkeit solcher Besuche, durch die die Arbeit der Vereinten Nationen, gerade auch auf der Ebene der NGOs, transparenter würde. Aufmerksamkeit erregte zudem die Tatsache, dass diese Studienreise von SozialarbeiterInnen durchgeführt wurde. Soziale Arbeit als Trägerin von Menschen-rechtsarbeit stieß auf großes Interesse und Anerkennung.

Insgesamt eine äußerst gelungene Reise, mit vielen spannenden Diskussionen in an-regender Atmosphäre, mit neuen Einblicken in den Ablauf, die Arbeit, den „Apparat“ der Vereinten Nationen und Eindrücke, die sicherlich noch lange nachhaltig wirken werden. Dies, vor der eindruckvollen Kulisse des Genfer Sees und der schneebedeckten Gipfel des Mont Blanc, bei wunderbarer Spätsommer Sonne, macht diese Reise zu einem bleibenden Erlebnis. Den Organisatorinnen den allerherzlichsten Dank!

PiaPed 10/07

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