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Publikationen von Absolventen und Absolventinnen des Studienganges:

- Manuel Arnegger (2005): Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession in der diagnostischen Praxis. Entwicklung, Anwendung und Institutionalisierung eines Verfahrens zur Situationsanalyse in der Kinder- und Jugendhilfe, In: neue praxis, Heft 6: S. 682-694.

Der Artikel beschreibt, wie sich der Anspruch einer Menschenrechtsprofession in konkreten praktischen Arbeitszusammenhängen verwirklichen lässt. Dazu wird ein diagnostisches Verfahren vorgestellt, das auf einem normativen handlungsorientierten Wissenschaftsverständnis aufbaut. Anhand der Konzeption eines Weiterbildungsprojektes bei einem freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Berlin wird gezeigt, in welcher Weise ein solches Verfahren auf möglichst breiter Basis umgesetzt werden kann.
- siehe auch: Manuel Arnegger (2008): "Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession in der Praxis", in: Sozial extra, H. 5/6.

- Daniela Duff (2008): Abenteuer Europa oder Die Suche nach dem besseren Leben. Minderjährige allein unterwegs. Books on Demand GmbH, Norderstedt

Minderjährige Asylsuchende allein in Europa? Woher kommen sie? Warum sind sie hier und was erhoffen sie sich von ihrer Zukunft? Elf junge Asylsuchende erzählen ihre Geschichten, lassen die Lesenden an ihrer Vergangenheit, ihrem Alltag in der Schweiz, ihren Träumen und Wünschen teilhaben. Was sie erzählen, ist so unterschiedlich wie die Orte, wo sie herkommen. Informationen rund um politische, rechtliche und soziale Fragen sowie zu den Hintergründen Asyl suchender Minderjährigen, ergänzen die Erzählungen.

- Gebara, Caroline/ Jacobi, Ulrike : Kinderrechte - ein Thema in der Schule. In: Politisches Lernen. Menschenrechte und politisches Lernen. 3-4, 12/2007.

Nicht erst seit der aktuellen Debatte, Kinderrechte ins Grundgesetz zu verankern, wird auf politischer und zivilgesellschaftlicher Ebene diskutiert, dass in Deutschland noch erheblicher Handlungsbedarf bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention besteht. So werden z.B. die Interessen von Kindern und Jugendlichen nicht ausreichend berücksichtigt, was sich deutlich an dem Mangel an Mitbestimmungsmöglichkeiten in Politik, Verwaltung und Schule zeigt.
Dieser Artikel erörtert kurz den Hintergrund und die normative Bedeutung der Kinderrechtskonvention sowie den aktuellen Stand ihrer Umsetzung in Deutschland. In diesem Kontext unterstreichen die Autorinnen die Notwendigkeit einer menschenrechtsorientierten Bildungsarbeit, um Kinder und Erwachsene für die Kinderrechte zu sensibilisieren. Schule als Lern- und Lebensort von Kindern nimmt dabei eine wesentliche Rolle ein. Anhand eines Praxisbeispiels aus der Grundschule wird aufgezeigt, wie Kinderrechte in der Schule thematisiert und insbesondere das Recht auf Mitbestimmung erlebbar gemacht werden kann. (Artikel als PDF )

- Alexandra Geisler (2005): Gehandelte Frauen. Menschenhandel zum Zweck der Prostitution mit Frauen aus Osteuropa, trafo Verlag, 157 Seiten, ISBN 3-89626-530-X

Der heutige Menschenhandel nimmt viele Formen an, wie den Handel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung oder zur Organentnahme, mit ArbeitssklavInnen oder Kindern zur Adoption. Obwohl kaum gesicherte Zahlen für den Menschenhandel vorliegen, wird davon ausgegangen, das Osteuropa die größte neue Quelle darstellt. Am Beispiel des Menschenhandels in die Prostitution mit Frauen aus Osteuropa werden Bedeutung und Ursachen des Menschenhandels im Kontext der sich verschlechternden Lebensbedingungen sowie den Veränderungen der Geschlechterrollen aufgezeigt.

- Gülcan Akkaya und Lucas Haack haben aus Anlass des UNO-Jahres des Menschenrechtslernen 2009 ein „Werkstattheft Menschenrechtsbildung“ herausgegeben, u.a. mit einem Beitrag von Prof. Walter Kälin, Prof. für Staats- und Völkerrecht an der Universität Bern und Repräsentant des UNO-Generalsekretärs für die Menschenrechte intern Vertriebener sowie einem Interview mit Prof. Heiner Bielefeldt, damals Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte, jetzt Inhaber eines Lehrstuhls für Menschenrechte an der Universität Erlangen-Nürnberg und seit August 2010 UNO-Sonderberichterstatter für Glaubens- und Gewissensfreiheit.

Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V.: Mit 15 hat man noch Träumen. Die Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland. Tagungsdokumentation, Magdeburg 2009. (siehe pdf )


- Anne Thiemann (2007): Sexuelle Orientierung – (k)ein Thema in der Schule? In: Bernd Overwien, Annedore Prengel (Hrsg.): Recht auf Bildung. Zum Besuch des Sonderberichterstatters der Vereinten Nationen in Deutschland. Verlag Barbara Budrich, Opladen & Farmington Hills

Mit dem Diskriminierungsschutz im Recht auf Bildung, welches in zahlreichen Menschen-rechtsdokumenten niedergeschrieben und von Deutschland ratifiziert worden ist, steht ein Rechtsinstrument zur Verfügung, welches das Thema „Gleichgeschlechtliche Lebensweisen“ für die Schule nicht nur legitimiert, sondern vielmehr als facettenreichen Auftrag an staatliche Bildungspolitik formuliert. Die Arbeit geht der Frage nach, inwieweit das Recht auf Bildung für den Kontext gleichgeschlechtlicher Lebensweisen im Rahmen schulischer Bildung umgesetzt ist und skizziert Möglichkeiten der Verbesserung.


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