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Meldungen

Erster Anne-Klein-Frauenpreis an Dr. Nivedita Prasad verliehen

Wir freuen uns, dass unsere Studiengangsleiterin Dr. Nivedita Prasad den Anne-Klein-Preis verliehen bekommen hat.

Der erste Anne-Klein-Frauenpreis der grünnahen Heinrich-Böll-Stiftung geht an Dr. Nivedita Prasad.
Er ist mit 10.000 € dotiert.
Der Preis wird bei einem Festakt am 2. März 2012, 19 Uhr, in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin überreicht.
Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Lageplan

http://www.boell.de/annekleinfrauenpreis

Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung und Juryvorsitzende: "Die Jury des Anne-Klein-Frauenpreises der Heinrich-Böll-Stiftung zeichnet Dr. Nivedita Prasad für ihren kontinuierlichen Einsatz für Menschenrechte aus. Ganz im Sinne Anne Kleins kombiniert sie praktische Hilfe für Frauen mit der Durchsetzung ihrer Rechte. Sie ist ein Mut machendes Vorbild für viele Aktivistinnen, die sich insbesondere für Frauenrechte in der Migration einsetzen."

In der Begründung der Jury heißt es:
"Dr. Nivedita Prasad engagiert sich seit vielen Jahren für Frauen- und Menschenrechte. Mutig und entschlossen macht sie Frauenhandel und Gewalt gegen Frauen öffentlich, streitet für Strafverfolgung und Rechtsetzung. Sie kämpft gegen Rassismus und vor allem gegen Gewalt gegen Migrantinnen. Sie greift Tabuthemen wie 'moderne' Sklaverei und Arbeitsausbeutung mit Fokus auf Frauen in 'haushaltsnahen Dienstleistungen' auf. Sie ist eine der wenigen, die sich persönlich und juristisch um die Opfer von Menschenhandel kümmert.
Gegen alle Widerstände setzt sie mit ihren Mitstreiterinnen in der Beratungsstelle Ban Ying Maßstäbe für die rechtliche Anerkennung und Entschädigung der Opfer und für die Strafverfolgung der Täter. Auch aufgrund der Beharrlichkeit von Frau Dr. Prasad und einer Beschwerde beim UN-Frauenrechtsausschuss hat das Auswärtige Amt bereits 2003 Mindeststandards für die Beschäftigung von Hausangestellten von Diplomaten, darunter einen Mindestlohn, festgelegt."

Link zur Pressemitteilung der Heinrich-Böll-Stiftung

Ein Hinweis für Schweizer AbsolventInnen:

In der Schweiz ist ein „Netzwerk Menschenrechtsbildung“ gegründet worden, das sich etwa zweimal jährlich trifft. Das nächste Treffen findet an der Pädagogischen Hochschule Luzern und das Treffen im 2011 an der Hochschule für Soziale Arbeit Luzern statt. Verantwortlich werden Gülcan Akkaya (MSW I) und Lucas Haack sein.

Silvia Staub-Bernasconi ist Trägerin des KATHERINE KENDALL AWARD 2010

der International Association of Schools of Social Work (IASSW) – verliehen an der Joint World Conference on Social Work and Social Development am 11. Juni 2010, in Hong Kong, China 

Kendall Award: „For a Lifetime of Distinguished International Service to Social Work Education“.

From the Head of the Kendall Award Committee, Lethnie Rock, Barbados:

„The committee after care consideration of the selection criteria for the award felt that Prof. Staub-Bernasconi ‘s profile was the most suitable match at this time. We acknowledge the sterling contribution that Prof. Staub-Bernasconi has made and continues to make internationally to the discipline of social work, and would like to thank you for your nomination of this most outstanding, international scholar. We are very pleased with the caliber of the nominee for the award and acknowledge that IASSW has benefitted both directly and indirectly from her contributions both past and present. We look forward to her continued support to the Association/IASSW.“ (Letnie Rock, Chair of the Kendall Award Committe, Head of the Department of Sociology and Social Work, University of the West Indies, Bridgetown, Barbados)

From recommendation letters:

Prof. Jim Ife, Univesity of Perth, Australia:

„Silvia is well-known as one of the leading writers within social work in the field of human rights, and her work has influenced and inspired students and social workers for many years. Although I have not worked closely with Silvia, I am very aware of the quality and influence of the work she has done, and the very high esteem in which she is held by colleagues around the world. Her influence has been considerable, and I know that if she were to receive the award the decision would be welcomed by many, and would be seen as just recognition of her very significant contribution to social work, internationally, over a long period of time.“

Prof. Annamaria Campanini, University of Milano, vice-president of IASSW and president of the European Association of Schools of Social Work:

“As Vice President of IASSW and President of European Association of Schools of Social  Work, together  with the executive board, we  support the candidature of  prof. Silvia Staub-Bernasconi for the 2010 Katherine Kendall Award. Professor Staub-Bernasconi during her long career  has contributed to the development of social work around the world, focusing both on theoretical and ethical contents. She actively participates in the life of IASSW  as the representative of the Human Rights Committee.”

- Die Dankesrede finden Sie unter Publikationen >> Vorträge

- Das Interview von Prof. Dr. Darja Zavirsek, Faculty of Social Work, University of Ljubljana im Zusammenhang mit einer Festgabe aller Kendall-PreisträgerInnen anlässlich des 100. Geburtstages von Katherine Kendall am 25. September 2010 in Mitchelville, Maryland/USA finden Sie ebenfalls unter Publikationen >> Vorträge

Verleihung der Louise-Schroeder-Medaille an Frau Prof. Dr. Birgit Rommelspacher

Donnerstag, 2. April 2009, Festsaal des Abgeordnetenhauses von Berlin
Birgit Rommelspacher war massgeblich an der Konzeption des ZPSA-Studiengangs beteiligt und bis 2007 verantwortlich für das Modul „Kultur, Ethnizität und Marginalisierung„ sowie Mitglied der Studiengangskommission.

Die Laudatio hielt Frau Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi, Sie finden Sie unter Publikationen >> Vorträge

Ein Kompendium zu: Human Rights Education in the School Systems of Europe, Central Asia and North America: A Compendium of Good Practice

On behalf of OSCE/ODIHR, the Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights, the Council of Europe, and UNESCO, I am pleased to announce that Human Rights Education in the School Systems of Europe, Central Asia and North America: A Compendium of Good Practice is now published. This publication, which is the result of joint efforts by the four partner organizations, collects 101 exemplary practices from Europe, North America and Central Asia in the area of human rights education, education for democratic citizenship, and education for mutual respect and understanding.

A PDF version of the main part of the Compendium is available on the websites of the partner organizations, in addition to HREA’s (www.hrea.org/compendium). This document will not include the Annex containing samples of the resources. We anticipate that the Compendium will be fully available online as of December 2009.

 Felisa Tibbitts.  Director - Human Rights Education Associates (HREA) –
US office - 97 Lowell Road, Concord, MA 01742
(tel) +1 978 341 0200 (fax) +1 978 341 0201  - (e-mail) ftibbitts@hrea.org (Web) http://www.hrea.org

EINE NEUE "ZEITSCHRIFT FÜR MENSCHENRECHTE - JOURNAL FOR HUMAN RIGHTS"
Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts

Die Nr. 2 des 2. Jahrgangs 2008 widmet das ganze Heft dem Thema "Menschenrechte und Armut", u.a. mit folgenden Beiträgen:

- Matthias Möhring-Hesse: Verletzt die Armut in der Bundesrepubik ein Menschenrecht? (u.a. Kommentar zu den Armuts-Reichtumsberichten der Regierung, Kritik der aktivierenden Sozialpolitik)
- Regina Kreide: Neglected Injustice:Poverty as a Violation of Social Autonomy (sehr lesenswert und weiterführend betreffend Begründung, Inhalt, Mindeststandards, fragwürdige Bindung an Verpflichtungen)
- Theodor Rathgeber: Armutsüberwindung im Kontext der Menschenrechte. Erfahrungen aus Genf (guter Überblick über das in Genf entstandene institutionelle Netz mit hoher fachlicher Expertise trotz der Weigerung zu verpflichtendem Regierungshandeln - detaillierte Aufführung der Berichte zu verschiedenen Armutsdimensionen durch die Sonderberichterstatter)
- Michael Windfuhr: Armut, soziale Menschenrechte und das Recht auf soziale Sicherheit (u.a. Plädoyer, im neuen Rechtskommntar der wsk-Rechte zum Recht auf soziale Sicherheit, soziale Sicherungssysteme zu entwickeln, die auch die Armutsgruppen im informellen Sektor umfassen).

Wochenschau Verlag, Schwalbach; das Einzelheft kostet € 15.40, das Jahresabo,€ 24.60; Jahresabo für Studierende € 12.80 (gegen Bescheinigung) plus Versandkosten

- Annahme des Zusatzprotokolls zum UN-Sozialpakt durch die UN-Generalversammlung im Dezember 2008 – Individuelles Beschwerderecht

Gemäss Heiner Bielefeldt, Leiter des Deutschen Institutes für Menschenrechte Berlin, kann die "historische Bedeutung dieser Entscheidung für den internationalen Menschenrechtsschutz kaum überbewertet werden". Das Zusatzprotokoll sieht vor, dass Einzelpersonen nach Ausschöpfung nationaler rechtlicher Möglichkeiten den eigenen Staat vor einem internationalen Gremium zur Rechenschaft ziehen können. Wird eine Person in einem elementaren Lebensbereich wie Bildung, Gesundheit, Trinkwasser oder Arbeit diskriminiert, können die betroffenen Personen eine Beschwerde an das UN-Gremium richten.

Dr. Valentin Aichele zufolge - Jurist, Mitarbeiter des Deutschen Institutes für Menschenrechte - ist dadurch die "Gleichrangigkeit sozialer Menschenrechte auch hinsichtlich der internationalen Durchsetzbarkeit gefestigt."



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